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Thema: Dominanz

  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Dominanz

    Das Einzige was sicher ist, wir definieren Dominanz immer aus menschlicher Sicht. Vergleiche des hundlichen mit dem menschlichen Sozialgefüge hinken aber.

    Beispielsweise, wenn der Kopf auf das Bein von Frauchen gelegt wird. Häufig wird dieses Signal als besitzbeanspruchende Geste interpretiert. Aber .... dabei hat der Hund einen "Dackelblick" und zieht auch noch die Augenbrauen hoch. Ist der Hund jetzt dominant? Oder komuniziert er einfach mit Frauchen? Während das Kopfauflegen bei einem anderen Hund wieder ganz anders zu bewerten ist.

    Wie sieht denn ein dominanter Hund aus? Ist er laut und ungestühm, knurrt und bellt er? Setzt sich ständig in Szene? Oder ist ein dominanter Hund eher leise und bedächtig, souverän und selbstbewusst?

    Nicht jeder Hund, der auf dem Sofa liegt, will die Weltherrschaft anstreben.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    Massiv Dog
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    ..........bei mir kann auch keiner die Weltherrschaft anstreben, weil die nich auf?s Sofa dürfen

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Original von Massiv Dog
    ..........bei mir kann auch keiner die Weltherrschaft anstreben, weil die nich auf?s Sofa dürfen
    lg Jack

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von strubbel
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    grins
    lg Heike




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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von zipfelhut
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    Ein wirklich dominater Hund zeichnet sich durch Ruhe und Souveränität aus. Er ist nicht hysterisch, seine Zurchtweisungen erfolgen nahezu lautlos, ungemein präzise und meist ohne Vorankündigung. Im innerartlichen Bereich wirken solche Hunde zuweilen verhaltensgestört, unterscheiden sich jedoch klar vom unsicheren Raufer durch die Selektion der attackierten Hunde. Es werden nur Hunde ausgewählt, die potentiell gefährlich werden könnten, dann allerdings mit starker Vehemenz, gegebenenfalls bis hin zum Beschädigungskampf mit Tötungsabsicht.
    Im zwischenartlichen Bereich, also im Hund-Mensch-Rudel, sind es zumeist Hunde, die absolut unauffällig sind, scheinbar von großem Phlegma, nervenstark und ausgeglichen. Wenn sie jedoch losgehen, ist das meist sehr folgenschwer und erfolgt "aus heiterem Himmel", was allerdings nicht mit Hunden verwechselt werden darf, die Warnsignale aussenden, die einfach nicht vom Menschen wahrgenommen worden sind.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    hier mal ne Erklärung aus dem Internet.................

    Wie zeigt sich Dominanz zwischen Hund und Mensch?

    Dem Menschen gegenüber verfolgen Hunde meist eine subdominante Strategie. Nur in absoluten Ausnahmefällen kommt es hier zum Kampf. Wie nun zeigt der Hund Dominanzansprüche dem Menschen gegenüber? Ein Hund der an der Leine zerrt, um in eine bestimmte Richtung zu kommen, ist dominant. Nur der Rudelführer bestimmt wo es lang geht. Anders sieht es aus, wenn es zum Leineziehen durch einen auslösenden Reiz kommt. Ein Hund der zu einem anderen Hund zieht oder an der Leine versucht eine Katze zu verfolgen ist deshalb allein noch nicht dominant. Weitere Anzeichen sind: der Hund geht als erster durch die Tür, der Hund bellt bis er Futter bekommt, der Hund besteht darauf, das gespielt oder gestreichelt wird. Der Hund versucht, das aktionsauslösende Mitglied der Gemeinschaft zu sein. Ebenso sind Hunde dominant, die ständig an irgendwelchen Engstellen in der Wohnung liegen und schlafen und erwarten, dass der Mensch über sie hinweg steigt. Dieses Verhalten sollte nicht geduldet werden. Der Hund ist jedes mal aufzufordern Platz zu machen. Tut er es nicht freiwillig ist er etwas unsanft beiseite zu räumen.
    lg Jack

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    oder im Rudel................

    1.Stufe - Die Hunde gehen mit erhobenen Kopf und Rute schwanzwedelnd aufeinander zu. Man nimmt Kontakt miteinander auf und beschnüffelt sich.

    2.Stufe - Beide Hunde scheinen ein wenig zu wachsen, man hat den Eindruck, sie gehen auf Zehenspitzen, aber das tut der Hund ja ohnehin. Die Ohren werden in die höchste Stellung gebracht und das Rückenfell sträubt sich um größer auszusehen. Die Beine scheinen Steif zu werden und die Hunde bekommen einen eckigen Gang.

    3.Stufe - Der tiefe Blick in die Augen. Die Hunde stehen sich steif gegenüber und schauen sich an. Seelisch starke Hunde können das minutenlang aushalten. Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass man Hunden nicht in die Augen schauen soll. Dies ist auch der Grund, warum der Hund uns zwar anschaut, aber irgendwie an uns vorbei oder hindurch.

    4.Stufe - Die Sache eskaliert. Einer der Hunde greift an. Dies kann ein Angriff mit Ernstbezug oder ein Scheinangriff sein.

    Ab der 2. Stufe kann das ganze Theater auch von knurren, schnappen und umkreisen des Anderen begleitet werden. Die ganze Szene entspannt sich sofort, wenn einer der Hunde Kopf und Rute etwas senkt, eine Spielaufforderung macht oder sich, um einem (Schein)Angriff zu entgehen auf den Rücken wirft. Viele Hunde fangen nach dieser Klärung der Rangbeziehung sofort an miteinander zu spielen. Bei Hunden, die täglich diese Rangordnung ausstreiten, wird sie sich verfestigen. Hunde die sich nur gelegentlich sehen, werden dies immer wieder aushandeln. Hunde, die sozial in einem Haushalt leben, werden dies einmal aushandeln und sich dann daran halten. Problematisch wird dies nur, wenn man einen kleinen Hund besitzt, der sich als Revierbesitzer fühlt und holt sich dazu einen Welpen, der irgendwann deutlich größer wird als der Ersthund. Denn mit dem erwachsen werden, wird der nun größere Hund den Anderen von seiner Position vertreiben, was dieser sich nicht gefallen lassen wird. Wie lange diese ständigen Raufereien andauern werden und ob der Ersthund sich jemals unterwerfen wird ist eine Frage des Dominanzgefälles zwischen beiden Tieren. Mir ist die Geschichte eines Westi's bekannt, der sich länger als ein Jahr gegen einen Rotti durchsetzen wollte. Der Rottweiler begann mit etwa 11 Monaten den Westi zu dominieren und war ihm körperlich bereits weit überlegen. Der Westi war aber sehr dominant und hielt dagegen. Doch mit dem älter werden kam auch die Dominanz des Rotti's immer stärker zur Geltung. Irgendwann unterwarf sich der Westi. Dies war reines Glück.
    lg Jack

  8. #8
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Ein Hund der an der Leine zerrt, um in eine bestimmte Richtung zu kommen, ist dominant.
    Dann müssten doch alle Hunde dominant sein. Alle freuen sich irgendwo hin zu kommen oder Freunde zu treffen. Die meisten wissen, wenn man eine bestimmte Richtung einschlägt, was sie dann erwartet. Dann haben sies natürlich eilig und versuchen so schnell wie möglich da anzukommen. Ich seh das nicht unbedingt als Dominanz.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Original von Dana
    Ein Hund der an der Leine zerrt, um in eine bestimmte Richtung zu kommen, ist dominant.
    Dann müssten doch alle Hunde dominant sein. Alle freuen sich irgendwo hin zu kommen oder Freunde zu treffen. Die meisten wissen, wenn man eine bestimmte Richtung einschlägt, was sie dann erwartet. Dann haben sies natürlich eilig und versuchen so schnell wie möglich da anzukommen. Ich seh das nicht unbedingt als Dominanz.
    hat noch mehr solcher Erklärungen im Internet.............aber man kann diese Frage auch nicht soooo stellen..........genauso wie es mehrere Antworten darauf geben wird..........
    auch Zipfels Antwort reicht da nicht aus..........

    auch ein rangniedriger Hund kann Dominanz gegenüber dem Menschen entwickeln............wenn man/frau ihn dann lässt............was leider oft der Fall ist
    lg Jack

  10. #10
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Wie soll man die Frage sonst stellen? Es gibt doch immer ein Für und Wider. Was für den Einen Dominanz ist, ist für mich Freude oder was weis ich.

    Und das zwischen Hunden hatte ich gerade heute wieder. So wie es beschrieben steht, von 1 bis 4. Und es war kein Scheinangriff. Chandor hat den anderen im Nacken gepackt und geschüttelt. Der hat auch schnell aufgegeben, Rute geklemmt und sich klein gemacht.
    LG Dana

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