Original von Madtun
Hallo Leute,
Zu unserer 1,5-jährigen Jack-Russell-Mix-Hündin Emma haben wir eine 1-Jährige
Old English Bulldogge (Name ist Sunny) in Pflege genommen.
In der Wohnung verstehen sich die beiden sehr gut, beim gemeinsamen spazieren gehen im Park haben wir folgendes Problem:
Unsere Hündin Emma, die zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen Hündinnen neigt (Was wir eigentlich schon gut in den Griff bekommen hatten), fühlt sich durch die neue "Schwester" wieder megastark und geht wieder verstärkt andere Hunde an.
wie hast du das denn in den Griff bekommen bevor Sunny da war??
Indem wir Emma extrem mit ball spielen und leckerlies abgelenkt haben. Es hat auch geholfen mit der Emma in eine Art Hundespielgruppe zu gehen, wo sie gelernt hat mit vielen Arten von Hunden umzugehen und ihren Grundgehorsam zu festigen. Man muss aber immer auf ihre Körpersprache achten, wenn es zu einer Hundebegegnung kommt. Sie hat sich dann abrufen lassen, wenn ich beobachtet hatte, das sie zu dominant und forsch auf den Hund zugeht. Die ist ja an sich eine feige Sau, weil wir haben natürlich nur mit kleineren Hunden ein Problem. Bei großen Hunden ist sie lammfromm
Das ist ja das frustrierende: Wir haben so viel mit der Emma trainiert um das Problem in den Griff zu bekommen. Und dann kommt Sunny und Emma flippt aus.
Sunny, an sich ein lammfrommes Tier, beteiligt sich an den Raufereien. Das heißt, Emma fängt den Kampf an, Sunny kommt dazu und "erledigt den Rest".
da musste schon schauen .....da lernt auch Sunny auch nix gutes dabei
Wir schreiten dann ein und trennen die Hunde, wobei Emma sofort aufhört, wenn man sunny im Griff hat. Bis auf einen völlig verzausten Hund und eine völlig verschreckte Hundehalterin ist zum Glück noch nichts passiert.
Wir haben uns jetzt überlegt, mit den Hunden getrennt spazieren zu gehen, da sie einzeln leichter zu handhaben sind- was aber sehr schade ist, da die beiden sich richtig toll miteinander austoben. Hat noch jemand einen Tipp wie man das Problem anders lösen könnte ?
Danke schon mal !