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  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von zipfelhut
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    Hallochen,
    ich empfehle Dir dringend, künftig davon abzusehen, daß sich der Hund mit sich selbst beschäftigen kann. Mit dem ungebremsten Freilauf signalisierst Du ihm, daß er für sich selbst verantwortlich ist. Er sammelt dabei lustbringende Erfahrungen, übt sich im Jagen und hat von daher keinen Grund, nicht zu jagen, wenn Du dann mal "dabei" bist. Und nicht anders betrachtet der Hund Eure gemeinsamen Runden! Er hatte nun schon vielzuviele Gelegenheiten, sich seine Zeit selbst zu gestalten - mit einem Malinois ist ein solches Haltungskonzept nicht realisierbar und auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt.
    Du hast den falschen Hund für dieses Vorhaben, ein Mali taugt nicht als Reiterhofhund, viel zu hoch sind die Trieblagen, die Erregbarkeit und der Drang zur Aktion.

    Du wirst Dich entscheiden müssen: Entweder der Hund - dann wirst Du mit umfassenden Veränderungen Deiner bisherigen Gewohnheiten leben müssen (gezieltes Abruftraining, bis auf Weiteres kein Freilauf und damit keine Gelegenheit zum selbstbelohnenden Abhauen mehr), oder Du bleibst bei Deinem Vorhaben und solltest den Hund dann in Sportlerhände geben. Ein Mali braucht Grenzen, Strukturen und vor allem Aufgaben, sonst sucht er sich selber welche.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    @Zipfel

    sehr gut

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Original von zipfelhut
    Hallochen,
    ich empfehle Dir dringend, künftig davon abzusehen, daß sich der Hund mit sich selbst beschäftigen kann. Mit dem ungebremsten Freilauf signalisierst Du ihm, daß er für sich selbst verantwortlich ist. Er sammelt dabei lustbringende Erfahrungen, übt sich im Jagen und hat von daher keinen Grund, nicht zu jagen, wenn Du dann mal "dabei" bist. Und nicht anders betrachtet der Hund Eure gemeinsamen Runden! Er hatte nun schon vielzuviele Gelegenheiten, sich seine Zeit selbst zu gestalten - mit einem Malinois ist ein solches Haltungskonzept nicht realisierbar und auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt.
    Du hast den falschen Hund für dieses Vorhaben, ein Mali taugt nicht als Reiterhofhund, viel zu hoch sind die Trieblagen, die Erregbarkeit und der Drang zur Aktion.

    Du wirst Dich entscheiden müssen: Entweder der Hund - dann wirst Du mit umfassenden Veränderungen Deiner bisherigen Gewohnheiten leben müssen (gezieltes Abruftraining, bis auf Weiteres kein Freilauf und damit keine Gelegenheit zum selbstbelohnenden Abhauen mehr), oder Du bleibst bei Deinem Vorhaben und solltest den Hund dann in Sportlerhände geben. Ein Mali braucht Grenzen, Strukturen und vor allem Aufgaben, sonst sucht er sich selber welche.


    Hallo Devil,

    Du scheinst einen sehr guten Hund zu haben. Seiner Rasse entsprechend ist er sehr arbeitswütig und anscheinend zur Zeit unterfordert. Dein Hund muss mehr mit dem Kopf arbeiten, muss stärker begrenzt werden und du solltest ihn mehr Ignorieren.

    Kopfarbeit: Fährte ist ein guter Ansatz, alles was mit Suchen (Futter, Gegenstände, Menschen, etc) zu tun hat. Futterspielzeug ist auch eine Form von Kopfarbeit. Bring ihm bei den Striegel fürs Pferd zu Tragen bzw. zu Bringen, binde ihn den Ablauf im Stall ein, dass er dabei Aufgaben zu erledigen hat. Während des Spaziergangs drei mal sein Spielzeug zu werfen ist keine Arbeit für den Hund.

    Stärker begrenzen: Dass der Hund, außerhalb der "eigenen Höhle", tun und lassen kann was er will, ist in diesem Alter falsch. Wenn er nicht mit dir arbeitet im Stall, dann wird er an einem Platz abgelegt (kann eine Decke sein oder eine Pferdebox) und er muss warten bis du ihn wieder holst. Natürlich gibts zwischendurch auch mal eine 1/4 h Freigang. Dann schickst du ihn aber gezielt zum "Spielen" und rufst ihn auch wieder ab.

    Ignorieren: Ignoranz = Dominanz, zu hause in der "eigenen Höhle" wird der Hund ignoriert. kommt er und fordert Aufmerksamkeit, so wird er wie im Stall auf einem festen Platz abgelegt. Aufmerksamkeit bekommt er nur, wenn er mit dir draußen unterwegs ist und sich an dir orientiert.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
    komm wir essen Oma - Satzzeichen retten sogar Leben

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von Devil
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    Ich danke euch für eure Tipps.

    Mein Ziel war es eben, ihn mit zum Stall zu nehmen, dass er gut sozialisiert wird, Menschen, andere Hunde, Pferde ect.

    Ich habe sein Körbchen mit im Stall genommen und dort wird er angebunden. Gestern hat er gejault wie ein Schlosshund Tat mir richtig Leid, dass er ned mit seine Kumpels spielen konnte.

    Striegel tragen ect macht er von sich aus schon. Er klaut wie ein Luchs.

    Er stammt aus einer sehr guten Verbindung.

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Devil
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    Wofür bind ich meinen Hund an wenn er trotzdem ohne Erlaubnis von de Kette gemacht wird ?

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von lucky
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    was ist nun, verschenkst du ihn, oder nicht--grins--

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Devil
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    Im Moment würd ich ihn gern killen
    Ich werd aus ihn noch einen Hund machen.

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von lucky
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    sie sind nicht einfach, machen stress, stressen sich selber, aber dann sind sie solche schmusser, die muss man einfach mögen

  9. #19
    Aik
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    jo....da können einem sonst wie die Haare zu berge stehen....in wirklichkeit kann man ihnen garnicht böse sein
    LG Tina
    Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite .


  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von Carola
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    Hallo !

    Ich selber habe zwar keinen Mali aber so was ähnliches in der Form eines Schäferhundes in langhaar !
    Manchmal ist man doch echt am zweifeln ob man das so wie man es haben möchte auch schafft !

    Persönlich finde ich, dass für einen so jungen Hund, drei Stunden im Stall herum zu toben viel zu lange sind !!!!!!!!
    Dann noch - habe ich das richtig gelesen - jeden Tag Fährten !
    Wie ist es denn zu Hause ? Du hast noch einen Hund - ? Habt ihr ein ruhiges zu Hause oder ist dort viel los - Kinder etc. ???!!!!

    Meiner Meinung nach brauchen gerade auch die sehr triebigen Hunde ihr absoluten Ruhephasen !
    Mein 7 Monate alter "Rüpel" wird des öfteren auch mal extra im Auto gelassen - auch wenn es super zum spielen wäre - damit er seine Ruhe hat und im Kopf klar bleibt !
    Wenn du deinen Hund im Stall anbindest und er die anderen Hunde sieht wie sie toben........ ich weiss nicht - ist ja für den Hund Stress pur !!!!!!

    Ansonsten sollte man in dieser "Rüpelzeit" einfach nur die Ruhe bewahren und konsequent bleiben ! Aber ich würde in dieser Zeit ( dauert ja nicht sooo lange ) auch nicht zu viel üben - dann hat er weniger Stress und ihr könnt die Zeit nutzen miteinander zu spielen !!!!!

    Man kann die kleinen Racker mit zu viel Reiz - einflutung ganz schnell überfordern !
    Am Ende hat man dann einen hecktischen und nervösen Hund an der Leine !

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