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  1. #1
    Simone
    Gast

    Standard Vorwurf des Verstoßes gegen das Landeshundegesetzt

    Ich muss hier jetzt mal ein bisschen Frust ablassen.

    Also, vergangene Woche ging meine Mutter morgens mit Sammy spazieren, ohne Leine. Sie traf auf einen anderen Hund, den sie aber zu spät sah und Sammy nicht mehr rechtzeitig schaffte, anzuleinen. Sammy ging auf den anderen Hund los (der Hund war an der Leine) und sie hatten sich ein bisschen in den Haaren. Am Ende lahmte der andere Hund.
    Zwar steht da am Weg ein Schld, das Hunde an der Leine zu führen sind, aber das macht keiner.

    Nun bekamen wir heute Post vom TA über eine Rechnung in Höhe von 55 Euro von der Behandlung des anderen Hundes. So weit so gut. Ist dann ja auch verständlich, dass wir die Rechnung zahlen müssen.

    Aber dann war heute noch ein Brief im Kasten von der Stadt, bezgl. eines Vorwurf des Verstoßes gegen das Landeshundegesetzes NRW.

    Im Brief stand, des Sammy aufgrund des Beißvorfalls so lange als gefährlicher Hund gilt, bis man mit ihm eine Verhaltensprüfung durch das Veterinäramt des Kreis Coesfeld gemacht hat.

    Laut dem Schreiben, müssen wir ab jetzt Sammy ab dem Verlassen des Grundstücks an der Leine führen und er muss einen Maulkorb tragen. Zuwiederhandlungen können mit einer Geldbuße geandet werden.
    Aber ich werde Sammy ganz bestimmt keinen Maulkorb umbinden. Sammy ist doch nicht gefährlich, das war doch einfach nur eine Streitere zwischen zwei Rüden.


    Da sieht man mal, was aus einer kleineem Streit werden kann.

  2. #2
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard

    An der Leine müssen jetzt eh alle Hunde sein, ob das Schild nun da steht oder nicht - ist ja Leinenzwang.

    Wann soll denn dieser test gemacht werden? Oder lassen die sich damit Zeit? Oder musst du dich da melden, damit du einen Termin bekommst?

    Kann man den Maulkorb nicht durch ein Halti ersetzen? sieht für einen Laien wie ein Maulkorb aus. Nur wenn du ohne erwischt wirst, oder du verpfiffen wirst, hast du das Nachsehen, weil du die Auflage bekommen hast. Und wenn ihr diesen Test besteht, ist das Thema sowieso vom Tisch.

    Und wenn ein angeleinter Hund "angegriffen" wird, bekommt der eh immer Recht.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von ginger
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    Standard

    Simone ich Denke das Gesetze Respektiert werden sollten.Auch wenn Dein Hund ein ganz Lieber ist solltest Du ihm den Maulkorb anlegen.
    Denn Bussgeld wird auf die Zeit Teuer.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Standard RE: Vorwurf des Verstoßes gegen das Landeshundegesetzt

    Original von Simone

    Im Brief stand, des Sammy aufgrund des Beißvorfalls so lange als gefährlicher Hund gilt, bis man mit ihm eine Verhaltensprüfung durch das Veterinäramt des Kreis Coesfeld gemacht hat.

    Laut dem Schreiben, müssen wir ab jetzt Sammy ab dem Verlassen des Grundstücks an der Leine führen und er muss einen Maulkorb tragen. Zuwiederhandlungen können mit einer Geldbuße geandet werden.
    Aber ich werde Sammy ganz bestimmt keinen Maulkorb umbinden. Sammy ist doch nicht gefährlich, das war doch einfach nur eine Streitere zwischen zwei Rüden.


    Da sieht man mal, was aus einer kleineem Streit werden kann.
    Hallo Simone,

    ich kann den anderen Hundehalter vollkommen verstehen und hätte an seiner Stelle genauso gehandelt (Anzeige beim Ordnungsamt).
    Weil, wenns nur ne einfache Streiterei war, wieso beist deiner dann ? Und wieso hat deine Mutter nicht eingegriffen ? Wenn dein Hund auf deine Mutter nicht hört oder sie in solch einer Situation nicht in der Lage ist einzugreifen, dann sollte sie den Hund nicht ableinen oder am besten nicht ausführen. Hier stimmt was bei der Rangordnung nicht, ansonsten würde dein Hund in solch einer Situation nicht die Führung übernehmen.
    Schutz des Rudels ist Chefsache, er entscheidet über Angriff oder Rückzug. Versuch die Sache mal aus dieser Sicht zu sehen.
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


    lisa ist gut zu vögeln - Groß- und Kleinschreibung rettet die Ehre
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  5. #5
    Moderator Avatar von Arachne
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    Standard

    Ich muss ehrlich sagen, ich finde das auch völlig in Ordnung. Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin und mein Hund wird angegriffen, ..... dann gehe ich definitiv davon aus, dass etwas nicht stimmt.

    Dass dich das ärgert, weil du ja weisst dass dein Hund eigentlich ein ganz Lieber ist, kann ich allerdings auch verstehen.

    Nicht verstehen kann ich, dass ein Hund bei dem es möglich ist, dass es zu Zwischenfällen mit anderen Hunden kommt, nicht angeleint ist, an einer Stelle wo man nicht weit genug sehen kann um schnell genug reagieren zu können! Ich habe auch einen solchen Problemhund, ich hätte diesen Mut sicher nicht! Wenn ich nicht weit genug sehen kann, ist der Hund eben an der Leine,......ich denke dass bin ich den anderen Leuten, anderen Hunden .....aber vor allem auch meinem eigenen Hund schuldig.
    LG Arachne-Kerstin













    Frauen sind Engel! Wenn man ihnen die Flügel stutzt, fliegen sie weiter ..... auf ihrem Besen!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Standard

    @Arachne

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
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  7. #7
    Simone
    Gast

    Standard

    Original von Arachne

    Nicht verstehen kann ich, dass ein Hund bei dem es möglich ist, dass es zu Zwischenfällen mit anderen Hunden kommt, nicht angeleint ist, an einer Stelle wo man nicht weit genug sehen kann um schnell genug reagieren zu können! Ich habe auch einen solchen Problemhund, ich hätte diesen Mut sicher nicht! Wenn ich nicht weit genug sehen kann, ist der Hund eben an der Leine,......ich denke dass bin ich den anderen Leuten, anderen Hunden .....aber vor allem auch meinem eigenen Hund schuldig.

    So mach ich das normalerweise auch immer. Wenn ich weit gegug sehen kann, und solange kein anderer Hund da ist, mache ich ihn auch ab. Wenn ich einen Hund sehe, und ich ihn nicht kenne, bzw. weiß, dass sie sich nicht vertragen, mach ich ihn an die Leine.
    Das habe ich meiner Mutter auch schon mehrmals gesagt...


    Orginal von Gärtner

    ich kann den anderen Hundehalter vollkommen verstehen und hätte an seiner Stelle genauso gehandelt (Anzeige beim Ordnungsamt).
    Verstehen kann ich ihn nicht. Es ist selbstverständlich, dass der Halfter des angreifendenen Hundes die TA-Rechnung übernimmt, aber gleich eine Anzeige finde ich schon ein bisschen übertrieben.

    Und wenn es danach geht, (cih weiß, das kein wirkliches Argument), fast alle Leute lassen dort ihre Hunde frei laufen. Und da wurde deswegen noch nie ein Aufstand gemacht.

  8. #8
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    1.066

    Standard

    Ich kann den anderen Halter gut verstehen. Donna ist selber schon des öfteren Opfer solcher Attacken geworden.

    Wenn deine Mutter deinen Anweisungen nicht folgt und den Hund nicht an der Leine behält, dann darfst du sie eben nicht mit ihm gehen lassen.

    Und es geht ja nicht darum, dass alle ihre Hunde frei rumlaufen lassen, sondern dass Hunde, die nicht verträglich sind meiner Meinung nach halt generell an die Leine gehören. Natürlich soll er auch laufen uns spielen können, aber dann doch bitte nach Absprache mit dem anderen Halter. Wenn es dann zu einer Rauferei kommt, dann kann man sagen: War halt ne Keilerei zwischen Rüden -- Dumm gelaufen.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gärtner
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    Standard

    Original von Simone
    Verstehen kann ich ihn nicht. Es ist selbstverständlich, dass der Halfter des angreifendenen Hundes die TA-Rechnung übernimmt, aber gleich eine Anzeige finde ich schon ein bisschen übertrieben.
    Klar ist es selbstverständlich, dass die TA-Rechnung vom Angreifer übernommen werden muss. Ist ja auch ne Sachbeschädigung. Das der andere Hundehalter vll ein anderes Verantwortungsgefühl hat wie du, wäre ja auch möglich. Sprich: Es ist etwas passiert was nicht OK ist, Schaden wird behoben auch OK und als wichtigstes, es werden Maßnahmen eingeleitet die verhindern, dass zukünftig so etwas wieder passiert. Also Verhalten vom Hundehalter völlig richtig, aus der Verantwortung seinen Hund gegenüber.

    Und wenn es danach geht, (cih weiß, das kein wirkliches Argument), fast alle Leute lassen dort ihre Hunde frei laufen. Und da wurde deswegen noch nie ein Aufstand gemacht.
    Wenn in einer Straße mit Parkverbot viele Autofahrer parken, ist es trotzdem nicht rechtens
    Mein Falk ist auch schon mal Opfer einer solchen Attacke geworden. Hier ein Link auf den Bericht dazu, dann wirst du meine Einstellung besser verstehen.

    http://www.labrador-falk.de/bericht-...en-worden.html
    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain


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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nimo
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    277

    Standard

    @ Simone Klar dass man sich über solche Sachen aufregt, aber gehe mal davon aus: dein Hund wurde gebissen etc.

    @Gärtner du hast zumindest erst mal nachgefragt, ob der Hund schon öfters auffällig war und dann gehandelt.

    Ich habe meine Hunde immer an der Leine wenn ich nicht sehe was oder wer kommt. Es soll jetzt kein Vorwurf gegenüber Simone sein, denn sie ist schon gestraft genug, aber man muss immer mit allem rechnen.

    Hoffe für Simone, dass es sich alles noch zum guten wendet.

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