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  1. #11
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Gibt es denn solche Leute, die aus Spaß und Dollerei RH machen? Da kommt bei mir die Frage auf, wofür braucht man einen ausgebildeten Hund, wenn man es nicht nutzt. Sonst würde ich sagen, dass ich den Hund doch extra dafür ausbilde um an Einsätzen teilzunehmen.
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    in der CH kann man sowohl bei der Redog als auch SAC Ausbildungen machen wobei die meisten dann auch abrufbereit in Einsatz gehen.......genau so bietet die SKG Kurse an,...... sei es Lawiene oder RH.........da werden auch Prüfungen abgelegt, aber um dann einsatzfähig zu sein sollten die HF bei den anderen Organisationen sein........
    der Sinn der Sache ist und bleibt aber eine sehr gute Beschäftigung für den Hund!!
    egal ob Einsatz oder nicht......
    lg Jack

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danilo
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    In verschiedenen Vereinen wird rh-Arbeit für Just for Fun angeboten. Weil wie Jack sch richtig geschrieben hat, es eine sinvolle Art der Hundebeschäftigung ist.

    Wer in einer Rettungshundeführenden HiOrg tätig ist arbeitet immer in Richtung Einsatzfähigkeit und wird dann nach Lage der Dinge seinen Fähigkeiten entsprechend auch eingesetzt. Mit und ohne Hund.

    Weglaufen kannst Du. Verstecken kannst Du Dich nicht.


    Vertraue der Nase Deines Hundes.

    LG Ralf mit Danilo im Herzen


  4. #14
    Tierpsychologin
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    Standard Mantrailing

    Hallo, ich betreibe Rettungshundearbeit und bilde auch über den BZRH (Bundesverband zertifizierter Rettungshundestaffeln) Rettungshunde (Mantrailer) aus.

    Um einen zuverlässigen "einsetzbaren" Rettungshund auszubilden braucht man ca. 2,5 bis 3 Jahre (abhaängig u.a. vom Alter des Hundes, dem Temperament und der Rasse).

    Mantrailing ist eine sehr spezielle Art der Vermisstensuche. Für die, die es interessiert, eine kurze Beschreibung:

    Mantrailing ist in Amerika, Kanada, England und in der Schweiz bei der Personensuche
    längst eine vielpraktizierte und bewährte Suchmethode.

    Durch die Fährtenarbeit ist diese Art der Suche in Deutschland in Vergessenheit geraten.
    Um die Jahrhundertwende wurden Hunde auf diese Art und Weise zur Personensuche eingesetzt.
    Erst seit kurzer Zeit ist man wieder auf das Mantrailing aufmerksam geworden.

    Im Bereich der Rettungshundearbeit ist Mantrailing die einzige Suchart, bei der mit Geruchsstoffen
    der vermissten Person gearbeitet wird. Der Hund sucht nach dem Individualgeruch.
    Das heißt ein Mantrailer benötigt keine verletzte Bodenfährte (wie bei einem Fährtenhund)
    und ist somit auch in der Lage, die Spur über verschiedene Untergründe
    (Bodenbeschaffenheiten wie z.B. Beton, Asphalt usw. auch über mehrere Tage hinweg)
    zu verfolgen.



    kurzer "Eignungstest" bei uns zu Hause mit meiner Magyar Vizsla Hündin

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von ginger
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    Wozu aber nicht jeder Hund geeignet ist.Glaube er muss schon ein gewisses Vererbtes Talent dazu haben.Oder Irre ich damit?

  6. #16
    Tierpsychologin
    Gast

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    Original von ginger
    Wozu aber nicht jeder Hund geeignet ist.Glaube er muss schon ein gewisses Vererbtes Talent dazu haben.Oder Irre ich damit?
    "Talent" würde ich das nicht unbedingt nennen, aber es stimmt, dass nicht jeder Hund unbedingt geeignet ist. So fällt es z.B. den kurznasigen Hunden (Boxer, Mops etc.) besonders schwer. Weil diese Hunde vermehrt über den Rachen atmen und wenig durch die Nase, sind diese Rassen nicht besonders gut geeignet - jedenfalls nicht als Mantrailer. Ansonsten gibt es kaum Einschränkungen.

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    das wundert mich jetzt aber schon etwas....................egal bei welchen Sportarten gibt es doch immer Hunde die sich einfach besser eignen...............
    werden denn gar keine speziellen Kriterien berücksichtigt?
    lg Jack

  8. #18
    Tierpsychologin
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    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass sich der ein oder andere nicht vielleicht etwas "besser" eignet als der andere. Prinzipiell ist es aber für (fast) jeden Hund möglich.
    Natürlich gibt es gewisse Kriterien, die ein Hund haben muss. So z.B. absolute Mnschenfreundlichkeit, Wesensfestigkeit, eine gewisse Kondition, er muss gesundheitlich topfit sein etc.
    Am leichtesten auszubilden sind die Jagdhunderassen, weil ihnen das "aufspüren" einfach "im Blut" liegt.
    Der gute alte DSH als "Allrounder" ist auch relativ "leicht" auszubilden.

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    das wäre mal interessant zu sehen.................macht ihr gewissermassen auch "Eignungstests".........bevor überhaupt die Ausbildung beginnt..........oder sieht man das auch so ?

    Bestimmungen vom Verein ?
    lg Jack

  10. #20
    Tierpsychologin
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    Standard

    Ja es gibt so etwas wie einen "Eignungstest", sowohl für den Menschen als auch für den Hund.
    Beim Hund wird u.a. geschaut, wie er auf fremde Menschen zugeht, ob er sich von fremden Menschen anfassen lässt, ob er zozial verträglich mit anderen Hunden ist, ob er leinenführig ist, ob er über einen normalen Spieltrieb verfügt u.v.m.
    Der Mensch sollte u.a. über eine starke Bindung zu seinem Hund verfügen, die Körpersprache des Hundes beherrschen etc.
    Außerdem muss ein Gesundheitszeugnis vom TA vorgelegt werden in dem bestätigt wird, dass der Hund körperlich gesund und "normal" entwickelt ist.
    Wenn alles stimmt, beginnt eine 3monatige "Probezeit". In dieser Zeit werden die Entwicklung und die Fortschritte von Hund und Mensch beurteilt. Dann wird darüber entschieden, ob eine Ausbildung zum Mantrailer stattfinden kann.
    Es ist nicht so ganz leicht zu formulieren, aber ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich.... Sonst fragt mir gerne Löcher in den Bauch...

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