Das L-Springen


Das L im L-Springen Steht für leicht. Das ist allerdings etwas Irreführend. In einem L-Springen stehen Hindernisse in einer Höhe zwischen 1,10m und 1,20m die bis zu 1,50m weit sein dürfen. Das ist eine Höhe, die einige Pferde schon an Ihre Grenzen treibt. Daher ist nicht jedes Pferd für ein L-Springen geeignet.

Aber nicht nur die Hindernisse werden höher, sondern auch die Anforderungen an den Reiter. So besteht der Parcours jetzt schon aus mindestens sieben Hindernissen und darunter darf neben zwei zweifachen Kombinationen erstmals auch eine dreifache Kombination sein. Wassergräben dürfen hier bereits 3,0 m breit sein.

L-Springen sind meist als Fehler-Zeit-Springen, zum Teil mit Stechen, ausgeschrieben. Stilspringprüfungen sind hier seltener. Punktespringen und Glückspringen werden jedoch immer wieder ausgeschrieben.

Wer L-Springen reiten will, sollte regelmäßig mit seinem Pferd trainieren, um es auf die geforderten Leistungen vorzubereiten. Sie sollten auch abwägen, ob das Pferd wirklich in der Lage ist, hoch genug zu springen.

Als Reiter sollte man in dieser Klasse den Sprung schon sicher anreiten können und auch in der Lage sein, unpassende Distanzen zu korrigieren. Denn stimmt der Absprungpunkt nicht, fällt eine Stange oder das Pferd bleibt stehen.

L-Springen werden meist für die Leistungsklassen 5 und 4 ausgeschrieben, sind aber gelegentlich auch bis LK 2 offen.

Um an einem L-Springen teilzunehmen muss das Pferd mindestens 6 Jahre alt sein.