Hallo liebe Foris und auch denen neu dazugekommenen.
Ich war ja lange Zeit nicht mehr aktiv im Forum dabei.
In der Zwischenzeit hat sich viel getan. Leider musste ich Leila abgeben ( die Boxer-Mix Dame), sie ist mit unserem Umzug nicht zurecht gekommen, reine Neubauhaltung ging leider nicht und so mussten wir uns schweren Herzens dazu entscheiden sie in "bessere" Hände zu geben. Nach einem halben Jahr sage ich: Man warst du blöde, da wir jetzt die Chance auf ein Haus mit Garten haben.
Aber in ihrer neuen Familie geht es ihr richtig gut, das tröstet ein wenig.
Lolly ist im April auch ausgezogen und ist bei einem älteren Ehepaar. Aus dem Verein, aus dem Lolly stammte, bin ich ausgetreten und einem anderen beigetreten, wo die Vermittlung der Hunde, Mensch und Tier glücklich macht. Seit dem habe ich meinen 3. Pflegehund. Im September habe ich einen kleinen Cocker-Rüden (Zobel, 9 Jahre) aus einer Wohnungshaltung geholt, er wurde leider schwer misshandelt und hat ein paar Verhaltensstörungen, die ich auch noch erkläre. Also Leo ist 9 Jahre, wie schon erwähnt, ist seit September bei mir ( sein Schicksal traf mich besonders, ich kenne den Hund seit er ein Welpe ist), ich konnte nicht anderes, obwohl ich keinen Hund mehr haben wollte, abgesehen vom Tierschutz. So kam eins zum anderen. Leo hat große Probleme mit dem alleine sein, selbst wenn nur in einem anderen Raum eingesperrt ist, mit der Pflegehündin zusammen, kratzt er an der Tür, jault, jammert und bellt, bis ihn einer raus lässt, das kann er Stunden lang. Er hat wohl gelernt, das jammern was bringt, beim rausgehen ist das ähnlich, er kann nicht warten und macht unheimlich viel Stress, mittlerweile geht es aber schon. Als er kam war er völlig verwahrlost, Krallen waren so lang, das sie sich schon gekringelt haben, Fell extrem verklebt, versifft und verklettet. Ohren völlig Entzündet, wir mussten ihn mit Maulkorb sichern, das er uns nicht beißt als wir seine Schmerzen behandeln wollten. Die Krallen hat eine Freundin geschnitten (TA-Helferin), Ohren habe ich mit einer Schere vorsichtig ausgeschnitten, das sie leichter werden, er sie anheben kann und Luft dran kommt, Surolan rein, seit einiger Zeit nur noch Spülung, wenn ich merke seine Ohren machen wieder Probleme. Ich kann ihn nun überall anfassen und er ist bei mir völlig Entspannt, er hat gelernt das ich ihm nichts tue und im großen und ganzen ist er ein Traumhund, ein wunder, bei seinem bisherigen Leben. Das Problem was ich halt habe, ist diese Verlustangst, ich bezweifle das es Kontrollzwang ist, er hat einfach Angst wenn ich gehe, ist auch im Auto so, wenn er da mal warten soll, steigen die anderen aus, kein Thema, steige ich aus, ist die Hölle los.
Nun zu Pulga, meiner 3. Pflegehündin aus dem aktuellen Verein.
Sie ist eine 1 Jährige Hündin, denke Dalmatiner-Mix, sie ist riesen groß und ein absoluter Schatz. Sie kann Stundenlang alleine bleiben, von je her, liegt den ganzen Tag in der Wohnung auf ihrer Decke und pennt und sobald es raus geht muss ich sie bitten. Sie hat sich gut gemacht in den 3 Wochen wo sie bei mir ist. Sie war sehr ängstlich, alles war für sie sehr furchtbar, im dunkeln hat sie sich nicht gelöst ( siew war von Anfang an Stubenrein), dann hat sie lieber bis nächsten Tag ausgehalten. Sie war so ängstlich das kann ich gar nicht in Worte fassen. Sie hat nun schon viel Selbstvertrauen gewonnen und ist etwas mutiger geworden, geht auch im Freilauf etwas voran, als hinterher und kommt souverän zurück wenn ich sie leise rufe, ein völlig unauffälliger, netter Zeitgenosse, die keine große Erziehung mehr braucht, sie kam quasi schon "fertig" nach Deutschland ^^ Sie zieht nicht an die Leine, klaut nicht vom Tisch, beachtet fremde Hunde nicht, solange, bis ich es ihr gewähre und und und. Einfach toll, ich werde, sobald mein Handy wieder genug Strom hat, Bilder posten von den Hunden, die ihr noch nicht kennt :)
LG und ich werde jetzt wieder aktiver an Bord sein![]()



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