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  1. #1
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Standard Verspieltes kleines Mädchen

    In unserer Nachbarschaft ist eine Frau, die hat seit 2 Monaten eine Labrador Hündin. Die Kleine ist jetzt 5 Monate und sehr verspielt und neugierig. Der Goldirüde musste leider eingeschläfert werden. Frauchen ist extrem ängstlich und lässt keinen Hund ran. Damals hies es noch, der ist zu alt, er könnte beissen, ich weis nicht wie deiner drauf ist... Ständig nur Ausreden.

    Als wir sie das erste Mal mit Jule getroffen haben, war Chandor schon ziemlich im Eimer und wollte nur noch nach Hause. Jule war super stürmisch und ist ihm gleich ins Gesicht gesprungen, also hat er sie angeknurrt. Frauchen hat immer noch Angst und lässt keine Hunde an die Kleine ran. Sie geht 4 mal am Tag 45 min gassi und erwartet dann, dass der Hund den Rest des Tages schläft. Sie regt sich auf, das sie immer toben und spielen will. Ich sagte, bring sie doch mal zu uns in den Garten. Um Gottes Willen, da wird sie doch gefressen. :grübl: Also ich esse keine Hunde!

    Dann der Vorschlag mit Ball zu spielen, am Seil ziehen oder so. In ihrem Alter (zwischen 40 und 50) geht das nicht! Sie kann nicht mehr spielen, weil sie ständig irgendwelche Schmerzen hat. Sie hat auch keine Lust, weil lieber die Bude sauber gemacht werden müsste.

    Da frage ich mich doch, warum man sich einen Welpen holt, wenn man doch gar kein Bock hat sich damit zu beschäftigen!? Naja, sie geht samstags mit ihr zur Welpenstunde. :cheers:
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

    Lache nie über einen Hund, der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen.

    Als Gott erfuhr, das Hundesport nur für die Besten ist, hat er fußball erfunden!

  2. #2
    jasmina
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    Oje...

    Das Problem sieht man leider sehr oft.

    Ich könnte jedesmal heulen, wenn ich (vorwiegend) ältere Leute sehe mit ihren Hunden. Die gehen 4-5 Mal am Tag eine Runde um den Block. Der Hund trottet nur so nebenher, der Kopf hängt, der Hund ist völlig depressiv. Der Blick des Hundes sagt oft alles... Diese trostlosen Spaziergänge sind das einzige "Highlight" was sie am Tag haben.
    Solche Hunde habe ich schon oft kennengelernt. Wenn ICH dann mal mit ihnen richtig spiele, blühen sie vollkommen auf. Man sieht sofort, wie sich die Augen des Hundes verändern... von depressiv zu Lebensfreude.
    Dieser Wandel ist das schönste, was es für mich gibt auf der Welt.
    Leider ist aber kaum ein Rankommen an diese Menschen. :sad:
    Die sagen: Das ist ein Hund. Der kommt schon alleine klar. :grübl:
    Für einen Hund ist spielen lebensnotwendig. Nicht unbedingt mit anderen Hunden. Ein Wolfsrudel kommt auch nicht zum anderen und "fragt": Wollen wir ne Runde spielen?"
    Aber wenigstens mit seinem Herrchen/Frauchen. Und damit meine ich auch nicht, ein paar Mal das Bällchen schmeißen, sondern körpernahes Spielen mit MIR. Denn so baue ich Bindung zum Hund auf.

    Das die Leute Angst haben... ok, das sehe ich auch oft, wenn ich mit meiner Hündin irgendwo langgehe. Da werden kleine Hunde an der Leine hochgerissen und unter den Arm geklemmt. Obwohl meine NICHTS macht. Diese Hunde hängen dann, völlig logisch, ängstlich kleffend unter ihrem Arm und die Leute wundern sich, warum ihr kleiner Hund so austickt. :grübl:
    Ich verstehe es auch, dass die Leute bei so einem Größenverhältnis (Welpe - ausgewachsener DSH) etwas Bammel haben. Kein Problem.
    Wenn die Leute in unserer Nachbarschaft meine Hündin nur böse bellend am Zaun kennen, dann ist das klar. Sie wissen nicht, dass sie nichts tut. Aber ich rede mir da auch nicht den Mund fusselig, um irgendwas zu erklären... sollen sie mal machen.

    Aber immerhin geht sie mit zur Welpenstunde. Das ist ja schon etwas, für den kleinen Knirps... Vielleicht bekommt sie dort auch mal was gesagt. Viele Leute müssen so etwas oft auch erst von einem Hundetrainer/Übungsleiter hören, anstatt von einer "Privatperson".

    Was ich immer nicht verstehe: Die Leute haben einen WELPEN. Vergleichbar mit einem kleinen Kind. Da ist es doch VÖLLIG normal, dass er Unfug anstellt, spielen will und toben den ganzen Tag. Was denken sich solche Leute??? Haben die schon mal ein kleines Kind gehabt, was die ganze Zeit still in der Ecke saß? Neee, da könnte ich...

    Was ich auch immer schlimm finde: Leute, die ich so auf Hundewiesen o.ä. getroffen habe. Die haben so einen kleinen Knirps, der natürlich rotzfrech ist und nervt. Die sehen das aber nicht so eng, stehen da und freuen sich, wie der Hund meine Hündin nervt. Meine Hündin ist so sehr ruhig, würde ihnen nie ernsthaft etwas tun. Rufe ich sie ab, kommt dann bloß ein: "Was machen sie denn? Mein Hund braucht Sozialkontakte! Die spielen doch so schön." :grübl:
    Ich sehe aber, dass es meiner Hündin gar nicht gefällt und sie ihn sehr nervig findet. Ich hole sie also aus der Situation raus (wenn sie es denn nicht alleine tut, weil sie zu gutmütig ist) und sie kommt erleichtert zu mir. "Sagt" sie dem Knirps dann aber mal wirklich: "Hey Kumpel, jetzt reichts!", dann habe ICH eine Bestie von Hund. Wie kann er nur!?!?!? Auweiha... Denn Welpen haben ja die Angewohnheit, zu "schreien", obwohl gar nichts ist, weil sie vielleicht einen Schreck bekommen haben. DANN ist das Geschreie wieder groß und ALLE DSH sind ja so böse.

  3. #3
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Die Kleine ist überhaupt nicht ängstlich. Sie zieht und zerrt an der Leine und will jeden Hund kennen lernen. Wenn wir sie treffen, halten wir einen Abstand von mindestens 2 m, weil Chandor sie ja fressen könnte. Am Anfang wollte er auch hin und riechen, aber weil sie die Kleine sofort wegzieht, geht er auch nicht mehr hin. Er quakt mich dann voll, weil er weiter will, darf ja auch nicht spielen. Er hat gelernt, dass er nicht jeden Hund kennenm muss. Nur für Jule tut es mir leid.

    Stell dir das mal in der Huschu vor. Die Hunde spielen, rennen, fallen übereinander, machen den Kehlbiss... und schon schreit sie rum (Frauchen), weil sie Angst um ihren Hund hat. Armer Hund, viele Sozialkontakte wird sie nicht haben. Spielen tut auch keiner mit ihr. :sad:
    LG Dana

    Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

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  4. #4
    jasmina
    Gast

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    Original von Dana

    Er hat gelernt, dass er nicht jeden Hund kennenm muss.
    Klasse diese Einstellung.

    Original von Dana

    Stell dir das mal in der Huschu vor. Die Hunde spielen, rennen, fallen übereinander, machen den Kehlbiss... und schon schreit sie rum (Frauchen), weil sie Angst um ihren Hund hat.
    Ich weiß, was du meinst...
    Diese armen Hunde, die als "Babyersatz" bzw. wie ein Baby behandelt werden, können einem NUR leid tun.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Original von Dana

    Die Kleine ist überhaupt nicht ängstlich. Sie zieht und zerrt an der Leine und will jeden Hund kennen lernen. Wenn wir sie treffen, halten wir einen Abstand von mindestens 2 m, weil Chandor sie ja fressen könnte. Am Anfang wollte er auch hin und riechen, aber weil sie die Kleine sofort wegzieht, geht er auch nicht mehr hin. Er quakt mich dann voll, weil er weiter will, darf ja auch nicht spielen. Er hat gelernt, dass er nicht jeden Hund kennenm muss. Nur für Jule tut es mir leid.

    Stell dir das mal in der Huschu vor. Die Hunde spielen, rennen, fallen übereinander, machen den Kehlbiss... und schon schreit sie rum (Frauchen), weil sie Angst um ihren Hund hat. Armer Hund, viele Sozialkontakte wird sie nicht haben. Spielen tut auch keiner mit ihr. :sad:
    vor allem sollte man sich mal überlegen wann man mit ihrem Hund zur Welpenstunde geht???
    sie ist ja schon 5 Monate alt, da hat sie das Meiste schon verpasst!

    LG Jack
    lg Jack

  6. #6
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Ich würde mit dem Welpen auch nicht gleich zur Welpenstunde gehen. Erst mal muss die letzte Impfung da sein und dann würde ich schon sagen, dass er erst mal 2 Wochen zu Hause bleibt um sich an uns zu gewöhnen. Mit spätestens 12 Wochen würde ich ihn dann mitnehmen. Da hat der Hund noch genug zeit alles zu lernen.

    Als Jule 12 Wochen war, hatte ich Frauchen angeboten sie mitzunehmen. 2 Hunde in einem Auto, geht ja gar nicht. Sie hätte auch hinterher fahren können. Aber da kam nichts. Ich weis nicht, was sie da so machen, aber sie lernen schon sitz, platz und fuß - über Komando. In dem Alter muss das auch noch nicht sein. In dem Alter sollten sie noch spielen und die Welt kennen lernen. Meine Meinung.
    LG Dana

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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Original von Dana

    Ich würde mit dem Welpen auch nicht gleich zur Welpenstunde gehen. Erst mal muss die letzte Impfung da sein und dann würde ich schon sagen, dass er erst mal 2 Wochen zu Hause bleibt um sich an uns zu gewöhnen. Mit spätestens 12 Wochen würde ich ihn dann mitnehmen. Da hat der Hund noch genug zeit alles zu lernen.

    wie du sicher weisst gibt es im Hundeleben verschiedene Phasen, die zwischen 8 und 12 Wochen ist sehr wichtig! Aber auch die nächsten 4 Wochen. Da unsere Welpen mit 9 Wochen den Besitzer wechseln, haben sie gnügend Zeit sich einzuleben, und nach der 2. Impfung auch wenn notwendig auf Welpenspieltage zu gehen! Den grössten Teil aber muss der Besitzer so oder so selber bringen und erst noch mit Mass, da so ein Wollknäuel sehr schnell mal zu viel machen will und man ständig auf der Bremse stehen muss!
    Übrigens lese ich gerade, dass diese Hündin 4mal 45 Minuten Gassi geht!
    Wenn ich mir überlege was sie sonst noch macht ist das viel zu viel
    !

    Als Jule 12 Wochen war, hatte ich Frauchen angeboten sie mitzunehmen. 2 Hunde in einem Auto, geht ja gar nicht. Sie hätte auch hinterher fahren können. Aber da kam nichts. Ich weis nicht, was sie da so machen, aber sie lernen schon sitz, platz und fuß - über Komando. In dem Alter muss das auch noch nicht sein. In dem Alter sollten sie noch spielen und die Welt kennen lernen. Meine Meinung.

    auch hier kann man spielerisch sehr wohl diese Kommandos einfügen, sie werden zwar sicher mal wieder überhört aber wie gesagt schlecht ist das nicht!
    LG Jack
    lg Jack

  8. #8
    Langfusselbeschäftiger Avatar von Dana
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    Spielerisch die Komandos beibringen ist kein Thema. Aber da geht es so zu, als wenn du mit Hund auf dem Platz trainierst. Nur das zwischen durch die Welpen miteinander spielen.

    Also könnte man theoretisch nach ein paar Tagen den Welpen mit zum Platz nehmen? Wieviel Eingewöhnungszeit braucht er denn?

    Außer diese 4 Male gassi gehen und Samstags zur Welpenstunde, macht sie doch nix. Sie sollte lieber weniger mit dem Hund draußen rumlaufen, sondern mal mit ihm spielen. Von dem gassi gehen ist sie ja nicht kaputt zu kriegen. Kaum zu Hause angekommen, startet sie voll durch und will spielen. Was Frauchen nicht macht, weil sie zu alt zum Spielen ist.

    Sie mag die Kleine zwar, aber letztens hat sie mir einen erzählt, von wegen falsche Rasse ausgesucht, sie hätte doch lieber wieder einen Goldi. Jule ist ihr viel zu lebhaft.
    LG Dana

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  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Brigitte
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    Hallo Dana,

    mit 40 - 50 Jahre zu alt zum spielen ? :grübl:

    Bin auch nicht mehr ganz jung , aber ich spiele auch noch mit meinem Hund.
    LG Brigitte

    Solange Menschen denken das Hunde nicht fühlen können,müssen Hunde fühlen das Menschen nicht denken können.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jack
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    Original von Brigitte

    Hallo Dana,

    mit 40 - 50 Jahre zu alt zum spielen ? :grübl:

    Bin auch nicht mehr ganz jung , aber ich spiele auch noch mit meinem Hund.
    ab 50 gibt es nur noch Plüschtiere oder diese japanischen, die kein Futter brauchen und die man ausschalten kann! :sad: :shit: LG Jack
    lg Jack

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