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  1. #1
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    Standard Späte Reitanfänger

    Hallo,...

    jetzt mit fast 50 habe ich mich entschlossen meinen Kindheitstraum endlich zu verwirklichen und reiten zu lernen.

    Seit letzten Sommer nehmen wir (mein Mann macht zu meiner großen Freude mit) also nun Reitunterricht,....im Western-Freizeit-Stil.
    Obwohl wir rundherum mit diesem Reitstall und der Trainerin sehr zufrieden sind,
    war bald klar, dass wir auf diesem Weg ewig brauchen würden, bis sich sichtbare Fortschritte einstellen können, weil der Stall erstens sehr weit weg liegt und wir ausserdem wegen ungünstiger Umstände im Schnitt höchstens alle drei Wochen eine Stunde nehmen können.
    Bis zur nächsten Stunde hat so ein Anfänger wie wir es sind dann das meiste wieder vergessen, bzw. Übung und Routine kann sich so kaum einstellen.

    Inzwischen habe ich aber wider Erwarten doch eine zweite in Frage kommende Reitschule gefunden, die nur 15-20 Minuten weit weg liegt, ebenfalls noch bezahlbaren Einzelunterricht bietet, und .....da wir diese Richtung angefangen haben und das auch weiter machen wollen,... ....Westernreiten anbietet.
    Eigentlich hatte ich gedacht und gehofft, ich, bzw. wir könnten jetzt in diesem zweiten Stall zusätzlich Reitstunden nehmen, sodass wir wenigstens auf 1 Reitstunde wöchentlich kommen.

    Inzwischen mußte ich aber nun feststellen, dass Westernreiten und Westernreiten ja noch lange nicht das gleiche ist und zumindest ich persönlich deshalb kaum um eine Entscheidung für einen der beiden Reitställe herumkommen werde.
    Für den neuen Stall spricht auf jeden Fall, dass er ungleich näher ist, und dass ich wirklich mindestens 1x wöchtentlich Unterricht nehmem kann, ansonsten scheinen mir beide sehr gut zu sein., den neuen kann ich natürlich noch nicht so gut beurteilen.
    Hier unter euch gibt es ja Western,...oder auch Freizeitwesternreiter
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit verschiedenen "Westernreitweisen" Reitweisen, bzw. was sind eure Meinungen dazu?

    LG Petra

  2. #2
    Moderator Avatar von Tico
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    da isse ja mal wieder
    hm,ich denke es kommt drauf an wo ihr euch wohlfühlt.
    Was sind denn genau die Unterschiede die dir auffallen?
    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
    Katzen nehmen die Mitteilungen zur Kenntnis - und kommen gelegentlich darauf zurück
    ...und wenn die Schlacht geschlagen, dann zieh den Helm fester die nächste wird furchtbarer sein!

  3. #3
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
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    ja, also das westernreiten nicht gleich westernreiten ist, da hst du ganz recht!! da ibt es enorme unterschiede, die man aber erst merkt wenn man sich... umschaut. viele reiten ja immer nur an ein und dem selben stall, mit den sleben reitern und pferden, dann bekommt man das ncith mit... ich für meinen teil, habe einige ställe und westernreit"weisen" gesehen... und weiß was ich will/was sinnvoll ist, und was ncith, aber dazu muss man halt erstmal einiges sehen - und ausprobieren.

    genau so ist trainer nicht gleich trainer und shculpferd nciht gleich schulpferd (GUTE shculpferde sind enorm wichtig, genau wie ein GUTER trainer)...

    alles in einem würde ich aich sagen, ihr müsst guggen wo ihr euch wohlfühlt, und ganz besodners viel verschiedenes mal anschauen!
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  4. #4
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    Hallo Tico,....

    schön dich zu sehen..;-)

    Tja also, gefallen tut es mir in beiden Reitställen, es gibt Unterschiede klar, aber unter dem Strich sind beide gleich pro.

    Unterschiede die mir bisher aufgefallen sind, das sind neben den unterschiedlichen verbalen Komandos (die würde ich schon auf die Reihe bekommen) mal der unterschiedliche Umgang mit den Zügeln.

    Gut selbst das könnte ich irgendwie noch hinbekommen.
    Aber unmöglich erscheinen mir die Unterschiede bei der Körperhaltung, Becken, Schultern usw.
    Jedenfalls sind das die allerersten Stunden und bereits wesentliche Unterschiede, bei denen ich als blutiger Anfänger ganz sicher nicht jedensmal umdenken kann.
    Und wer weiß was da noch alles an Unterschieden kommt, die ich noch gar nicht kenne...

    @WannaBee

    danke dir..;-)
    So sehe ich es eigentlich auch, und soweit das möglich war, habe ich mich auch umgerguckt bis ich den jetztigen neuen Reitstall gefunden habe, und bis diesen fielen sie bei mir alle durch.
    Leider sind Reitställe bei uns in der Gegend eher dünn gesät, da sucht man lange und findet wenig.
    Große Auswahl hat man also ohnehin nicht.
    Umso mehr hat mich gefreut diese Reitstall hier in der Nähe zu finden.
    Die Trainerin ist sehr nett und symphatisch, sehr gut ausgebildet, geduldig und....was mir ganz wichtig bei meiner Suche war,...sie gibt Einzelstunden.
    Die Pferde machen auf mich ebenfalls einen sehr guten Eindruck, genauso wie ihre Beziehung und Einstellung zu den Tieren.
    Die Frage, ob ich mich dort wohlfühle kann ich mir eigentlich nur mit Ja beantworten.

    Sag mal,.....kennst du gute Bücher über das Westernreiten?
    Ein mir empfohlenes Buch zum Thema konnte ich leider nicht bekommen, es ist wie ich lesen mußte "derzeit nicht verfügbar" und heißt "Westernreiten Step by Step"

    Bei dem riesigen Angebot von Westernreitbüchern bin ich etwas überfordert, und so einfach ins Blaue möchte ich mir nichts kaufen jetzt wo mit klar wird wie unterschiedlich die Reitweisen sind.

    LG Petra

  5. #5
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
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    Zitat Zitat von PetraJ Beitrag anzeigen
    Hallo Tico,....

    schön dich zu sehen..;-)

    Tja also, gefallen tut es mir in beiden Reitställen, es gibt Unterschiede klar, aber unter dem Strich sind beide gleich pro.

    Unterschiede die mir bisher aufgefallen sind, das sind neben den unterschiedlichen verbalen Komandos (die würde ich schon auf die Reihe bekommen) mal der unterschiedliche Umgang mit den Zügeln.

    Gut selbst das könnte ich irgendwie noch hinbekommen.
    Aber unmöglich erscheinen mir die Unterschiede bei der Körperhaltung, Becken, Schultern usw.
    Jedenfalls sind das die allerersten Stunden und bereits wesentliche Unterschiede, bei denen ich als blutiger Anfänger ganz sicher nicht jedensmal umdenken kann.
    Und wer weiß was da noch alles an Unterschieden kommt, die ich noch gar nicht kenne...

    Ja, wie gesagt, da können die unterschiede echt "heftig" sein. ein beispiel:
    nen mädel, was bei mir unterricht geritten ist, und jetz bei ner andere trainerin weil ich ja jetze ausbildung mache. die reitet eigetnlich richtig gut! meine appi stute zb ist ein schwieriges pferd, da setz ich sonst niemnand anderen drauf, bei ihr ging das. naja aber sie hat es "falsch" gelernt (ja ok viele wege führen nach rom, aber ich halte sie einfach für sinnfrei diese art und weise) . so wie die trainerin wo sie jetz reitet das halt macht (ich habe auch bei eben dieser angefangen). ok ich hab gesagt sie ist auch bei mir unterricht geritten - ja, aber auf den schulpferden von eben dieser trainerin... und mit dennen kann ichs halt nur so machen wie sie es gelernt haben (ganz davon abgesehn, das die ausbildung der meisten meiner meinung nach zu wünschen übrig lässt). so. auf meinem appi und meinem hafi ist das nicht so schlimm gewesen, die reite ich zwar inzwischen anders, aber die kennen das so. aber mein neuse pferd ist wirklich ein 1a ausgebildetes westernpferd, ehemaliges reining/cutiing turnierpferd. der ist einaml auf eien andere art geritten (so machen es die meisten/viele) und super fein eingestellt und total unters gewicht. dh man reitet hauptsächlich über gewicht und bein, die zügel sind eig eher nebensächlich... naja jedenfallss hatte ich diese mädel dann mit, und sie hatte am anfang ordentlich probleme! erstmal hat sie "falsch" gelenkt (naja so wie sie es jetzt lernt) und dann saß sie wohl nciht so optimal grade - spprich das pferd ist immer wieder unters gewicht getretten und somit immer weiter reingelaufen. naja am ende gings dann super (siehe fotos in fotobox ^^) ich habs ihr halt erklärt und sie hat dann auf ihren sitz geachtet, undversuxht alles andere umzusetzen... da sie halt schon länger und gut reitet hat es dann halt so ziemlich geklappt, aber es hat gedauert!

    was ich damit sagen wollte ist, das es ihr schon schwer gefallen ist, sich umzustellen, obwohl sie eig weiß worauf es ankommt. für enen änfänger ist es dann selbstverständlich noch schwieriger. ;)

    @WannaBee

    danke dir..;-)
    So sehe ich es eigentlich auch, und soweit das möglich war, habe ich mich auch umgerguckt bis ich den jetztigen neuen Reitstall gefunden habe, und bis diesen fielen sie bei mir alle durch.
    Leider sind Reitställe bei uns in der Gegend eher dünn gesät, da sucht man lange und findet wenig.
    Große Auswahl hat man also ohnehin nicht. ja, bei uns gab es als ich angefangen hab auch sehr weing - eig imme rnoch, aber es wird.
    Umso mehr hat mich gefreut diese Reitstall hier in der Nähe zu finden.
    Die Trainerin ist sehr nett und symphatisch, sehr gut ausgebildet, geduldig und....was mir ganz wichtig bei meiner Suche war,...sie gibt Einzelstunden.
    Die Pferde machen auf mich ebenfalls einen sehr guten Eindruck, genauso wie ihre Beziehung und Einstellung zu den Tieren.
    Die Frage, ob ich mich dort wohlfühle kann ich mir eigentlich nur mit Ja beantworten.

    Sag mal,.....kennst du gute Bücher über das Westernreiten?
    Ein mir empfohlenes Buch zum Thema konnte ich leider nicht bekommen, es ist wie ich lesen mußte "derzeit nicht verfügbar" und heißt "Westernreiten Step by Step"

    hm bücher... schwierig. also ein gutes buch kenn ich aufjedenfall, das heißt "westernreiten, das praxisbuch". das ist wirklcih super! da wird alles genau erklärt als wenn man auf dem pferd sitzt und übungen sind auch mit drinn... also ich finds klasse! hier kannst mal "reinschauen": Westernreiten - Das Praxisbuch: 13 Übungen für Einsteiger: Amazon.de: Sylvia Frevert, Brigitte Tönsfeuerborn, Ramona Dünisch: Bücher

    ansonsten allgemein übers westernreiten, aber weniger mit wie genau geb ich die und die hilfen und übungen, sondern eher über... naja was muss man beachten, wie sollte ein westernpferd "leben".. mnaja schwer zu erklären, aber ich finds jedenfalls super! und zwar "das quarter horse - grischa ludwig". und ja, der titel lässt vermuten es steht nur was über eben diese drinne, deswegen hab ich es mir eig auch gekauft, aber nein! es steht auch sehr viel anderes wissenswertes drinn (ich war echt begeistert!), was meiner meinung nach jeder der mit pferden zu tun hat wissen sollte! und ich wüürde jedem einsteiger empfehlen es zu lesen, weil die meisten es entweder garnciht lernen oder "falsch" erzählt bekommen... ich kenne tatsächlcih leute die haben jetz 6 jahre ein eigenes pferd... und wissen eig ncith wirklich bescheid, weil sie einfach blödsinn erzählt bekommen und es glaube! (das ist so ein fall von, immer nur bei einer trainerin, immer nur mit den gleichen leuten, immer nur die gleichen pferde - das muss so richtig sein, alles andere ist blödsinn... da kann ich echt imme rnur den kopf schütteln.. und da gibt es bei uns am stall leider einige von die so sind/denken... auch dennen würde ich das buch empfehlen!!). http://www.amazon.de/Das-Quarter-Hor...9910142&sr=8-4

    ja und sonst... wie du schon sagst es gibt einige... die von bekannten reitern sind eig meist auch zu empfehlen (zb von frau jäckle). aber diese beiden die ich eben geschrieben hab, siond wirklcih wirkllich gut! die sollten auch erstmal reichen.

    wenn es dann mal um etwas "höheres" geht - "erfolgreich auf dem westernturnier" und "was der westernrichter sehen will" sind beide sehr gut! auch für ncith turneirreiter ganz gut, weil man lernt einiges, und es sind praktische übungen drinne!


    Bei dem riesigen Angebot von Westernreitbüchern bin ich etwas überfordert, und so einfach ins Blaue möchte ich mir nichts kaufen jetzt wo mit klar wird wie unterschiedlich die Reitweisen sind.

    LG Petra
    So, das reicht jetz glaub ich erstmal ;)

    LG
    =)
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  6. #6
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    supi Wannabee erklärt /erzählt...ich habe ja leider mit Westernreiten gaaar nüscht am Hut und es wäre daraufhin total Banane etwas dazu zu schreiben
    lg Heike




    www.radio-powerfun.eu wir haben die Power - Ihr den Fun (hört doch mal rein oder schaut unseren DJ´s beim moderieren zu)

  7. #7
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    Danke WannaBee für deine ausführliche Antwort und deine Mühe.

    Mit großem Interesse habe ich gelesen was du über deine Schülerin, die Reitweisen und deinem neuen Pferd erzählst.
    Auch bzw. gerade weil ich Anfänger bei den Beschreibungen der Reitunterschiede schon bald einen Knoten im Kopf hatte, wird wirklich sehr deutlich, dass ein zweigleisiges Erlernen des Reitens wenig Sinn macht...;-)

    Jetzt tauchen bei mir daraufhin aber noch andere grundsätzliche Fragen auf.
    Erstens, betrifft das dann eigentlich nur die Westernreitweise, dass es so viele verschiedene Methoden gibt, oder hätte man diese Unterschiede auch bei der klassischen Reitweise?

    Was mir jetzt noch alles durch den Kopf geht, gerade durch das Beispiel deiner Reitschülerin,......
    das hieße ja praktisch, wenn ich das richtig verstanden habe, dass jeder auch wenn er schon ganz gut reitet, aber noch Trainerstunden nehmen möchte, wenn er den Reitstall wechselt (z.B. auch durch Umzug) letztendlich vor diesem Problem stehen dürfte!?

    Ja und,....und wie ist das dann überhaupt mit den Pferden selber?
    Wenn sich ein Westernreiter ein bereits zugerittenes Pferd kauft, ist die Chance, dass dieses Pferd "passend" auf die Reitweise seines neuen Besitzers zugeritten ist dann nicht sehr gering?
    Müssen neu gekaufte Pferde dann mehr oder weniger immer neu geschult werden?


    Heute sind wir ja nochmal bei dem bisherigen Reitstall, da werde ich meine Trainerin mal zu meinem Problem befragen,...vielleicht hat sie eine Idee,..vielleicht macht es ja Sinn bei ihr zumindest die Bodenarbeit weiter zu machen.
    Ach ich weiß es noch nicht ,...mal sehen.

    Ganz lieben Dank übrigens für die Büchertipps.

    Mit dem du erwähnst von Leuten die jahrelang reiten und keine Ahnung vom Pferd haben,sprichst du mir aus der Seele, genau das will ich ganz sicher nicht, aber diese Gedanken hatte ich schon vor der Reitstallsuche.
    Als ich in unseren Reitstall kam, habe ich deshalb gleich von vorne herein meine Vorstellung geschildert, dass es mir nur zu einem Teil um das lernen des Reitens geht, sondern ich möchte natürlich genauso lernen mit Pferden umzugehen.
    Das ganze Programm eben, das Wesen eines Pferdes, dem Umgang mit einem Pferd, Pflege, Satteln, und Bodenarbeit. usw.
    Damit war ich in diesem Reitstall an der richtigen Adresse, aber da hatte ich wahrscheinlich Glück, denn oft läuft es sicher anders.
    Mit der zweite neuen Trainerin habe ich noch nicht wirklich über diesen "Lernstoff" gesprochen (weil ich ursprünglich ja ohnhin weiter zu den anderen Reitstall fahren wollte) aber habe auch bei ihr den Eindruck, dass sie da offen für ist.
    Pferd holen, säubern und satteln gehören jedenfalls sowieso bei ihr schon dazu. Annsonsten denke ich kann man da mit ihr reden.
    Jedenfalls sind deine Büchertipps da sehr hilfreich.
    Ja gut,... Bücher für "was Höhreres" "Westernturnier" und all das brauche ich natürlich vorerst sowieso nicht.

    Ich werde heute nachmittag mit deinen Buchtipps mal bei Amazon stöbern gehen.
    Nochmals vielen lieben Dank.

  8. #8
    Moderator Avatar von WannaBee_Blu389
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    Zitat Zitat von PetraJ Beitrag anzeigen
    Danke WannaBee für deine ausführliche Antwort und deine Mühe.
    Bitte bitte =)

    Mit großem Interesse habe ich gelesen was du über deine Schülerin, die Reitweisen und deinem neuen Pferd erzählst.
    Auch bzw. gerade weil ich Anfänger bei den Beschreibungen der Reitunterschiede schon bald einen Knoten im Kopf hatte (ja, das kann ich nachvollziehen... dabei hab ich es schon gering/oberflächlich gehalten ;), wird wirklich sehr deutlich, dass ein zweigleisiges Erlernen des Reitens wenig Sinn macht...;-)
    nein genau das denke ich auch. wenn man später viel mitnimmt und viele verschiednen reitweisen kennenlernt ist das super und nur zu empfehlen! (es fördert ua auch der findung der eigenen reitweise - den grundsätzlich hat jeder seinen eigenen still ;)) aber am anfang zum erlernenn des reitens allgemein verwirrt das nur, da ist es sinnvoll nur nach einer methode zu lernen! =)

    Jetzt tauchen bei mir daraufhin aber noch andere grundsätzliche Fragen auf.
    Erstens, betrifft das dann eigentlich nur die Westernreitweise, dass es so viele verschiedene Methoden gibt, oder hätte man diese Unterschiede auch bei der klassischen Reitweise?

    hm, also da ich mich dort nciht so auskenne, es zwar kann aber nie "wirklich" gelernt habe weiß ich es nciht genau. allerdings gibt es meines wissens nach fürs "klassische" reiten eine allgemein gültige reitlehre an die sich alle halten oder zumindest halten sollten, wewegen die unterscheide dort ncith soo extrem sind. soetwas gibt es fürs westernreiten noch nciht (soll es aber wohl bald mal geben).

    Was mir jetzt noch alles durch den Kopf geht, gerade durch das Beispiel deiner Reitschülerin,......
    das hieße ja praktisch, wenn ich das richtig verstanden habe, dass jeder auch wenn er schon ganz gut reitet, aber noch Trainerstunden nehmen möchte, wenn er den Reitstall wechselt (z.B. auch durch Umzug) letztendlich vor diesem Problem stehen dürfte!?
    ...es kommt drauf an. viele reite wie gesagt ähnlich... manche alleridngs auc "ganz" anders. vom prinzip her sind die meisten reitweisen aber eben gleich aufgebaut. und wen man länger reitet, kann man sich meist relativ schnell umstellen.. man weiß eben ungefär was man wann tun muss - man entwickelt mit der zeit halt einfach ein gefühl dafür. man muss siene alten gewohnheiten halt ablegen... an die neue gewöhnt man sich dann eig ale erfahrenener reiter. ich für meinen teil musste mcih anfangs als ich das erstemal die pferde meien bekannten geritten bin (eben meien jetztigen wallach und ihre anderen) auch erstmal umstellen. das erste male hat ich da auch so meine probleme - weil ich rein ausgewohnhet es immer so gemacht hab wie ich es gelernt hatte. das wird jeder anfangs ahben, man gewöhnt sich aber schnell dran wenn einem einer sagt was man zu tun - und ganz besonders was man zu lassen hat! ich reite und "lehre" inzwischen nur noch nach dieser reitweise, weil sie für mcih einfach sinnvoller erscheint, und auch die wesentlich besseren ergebnisse hervorbringt - wenn man die pferde und die reiter betrachtet! trotzdem kann ich auch anders reiten - ich habs halt beides gelernt. allgemein, aknn man wenn man wirklcih gut ist (und es ncith total anders gelernt hat wie eben das mädel) jedes pferd, zumindest ganz normal weg schritt trab galopp, reiten, man brauch halt siene zeit um sich umzustellen...

    Ja und,....und wie ist das dann überhaupt mit den Pferden selber?
    Wenn sich ein Westernreiter ein bereits zugerittenes Pferd kauft, ist die Chance, dass dieses Pferd "passend" auf die Reitweise seines neuen Besitzers zugeritten ist dann nicht sehr gering? jein ;)
    Müssen neu gekaufte Pferde dann mehr oder weniger immer neu geschult werden?
    ganz einfach weil eben die grundlegendne dinge (meistens) gleich bzw sehr ähnlich sind. ein neues stimm kommando zb lernt ein pferd in ein paar tagen. meine beiden hjaben keine 2 mal reiten gebraucht bis si das wort "easy" zum durchparieren erinnert hatten ;). und wenn ein pferd gut ausgebildet ist versuch es grundsätzlich due hilfen zu interpretiern und versteh sie auch - es sei den sie sind natürlcih total gegensätzlich aber das kommt eher selten vor. reiter und pferd müssen halt zusammen finden. ist ein pferd allerdigns komplett anders geritten kann man schon probleme bekommen. eben diese trainerin, wo mein mädel jetz reitet... bei ihr laufen ihre pferde... aber sie hat schon so oft welche zurück bekommen weil die leute damit nicht klarkommen, weil sie halt so anders (seltsam *pfeiff*) reitet und eben auch die pferde ausbildet....

    Heute sind wir ja nochmal bei dem bisherigen Reitstall, da werde ich meine Trainerin mal zu meinem Problem befragen,...vielleicht hat sie eine Idee,..vielleicht macht es ja Sinn bei ihr zumindest die Bodenarbeit weiter zu machen.
    Ach ich weiß es noch nicht ,...mal sehen.

    Ganz lieben Dank übrigens für die Büchertipps.

    Mit dem du erwähnst von Leuten die jahrelang reiten und keine Ahnung vom Pferd haben,sprichst du mir aus der Seele, genau das will ich ganz sicher nicht, aber diese Gedanken hatte ich schon vor der Reitstallsuche.
    Als ich in unseren Reitstall kam, habe ich deshalb gleich von vorne herein meine Vorstellung geschildert, dass es mir nur zu einem Teil um das lernen des Reitens geht, sondern ich möchte natürlich genauso lernen mit Pferden umzugehen.
    Das ganze Programm eben, das Wesen eines Pferdes, dem Umgang mit einem Pferd, Pflege, Satteln, und Bodenarbeit. usw.
    Damit war ich in diesem Reitstall an der richtigen Adresse, aber da hatte ich wahrscheinlich Glück, denn oft läuft es sicher anders.
    Mit der zweite neuen Trainerin habe ich noch nicht wirklich über diesen "Lernstoff" gesprochen (weil ich ursprünglich ja ohnhin weiter zu den anderen Reitstall fahren wollte) aber habe auch bei ihr den Eindruck, dass sie da offen für ist.
    Pferd holen, säubern und satteln gehören jedenfalls sowieso bei ihr schon dazu. Annsonsten denke ich kann man da mit ihr reden.
    ...ja, das halte ich auch wie gesagt für super wichtig. wenn ich bei uns schon immer höre "ja aber x hat gesagt... also ist das so!" ("pferde schmilzen im regen";) also ok nciht direkt aber....^^) ja und?! nur weil sie das sagt ht das doch ncith zu stimmen... für die eben doch weil sie halt keien ahnung haben!

    Jedenfalls sind deine Büchertipps da sehr hilfreich.
    wie gesagt, ich selber kann sie immer wieder lesen! :D

    Ja gut,... Bücher für "was Höhreres" "Westernturnier" und all das brauche ich natürlich vorerst sowieso nicht.

    Ich werde heute nachmittag mit deinen Buchtipps mal bei Amazon stöbern gehen.
    Nochmals vielen lieben Dank.
    Bitte gerne, ich geh jetz fürhstücken :)
    ~*......und ich sag zu dem Moment geh nicht vorbei: bleib noch - du bis viel zu schön......*~

    "Meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!"

  9. #9
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    Standard absoluter Anfänger mit 30

    Hallo alle zusammen,

    bin gerade zufällig auf euer Forum gestoßen und habe auch eine Frage. Seid ihr nur Anfänger was das Westernreiten angeht oder habt ihr vorher schon Erfahrungen im klassischen Bereich gesammelt?
    Es ist nämlich so das mich das Westernreiten sehr interessiert, ich aber von ganz unten anfangen muss. Das heißt angefangen vom Hufe auskratzen über Satteln bis irgendwann mal rauf aufs Pferd. Das ist schon immer mein Traum und jetzt wo ich es mir leisten könnte, finde ich keinen passenden Stall. Überall giebt es nur diese Standards mit den Kindergruppen und dann speziell Springen oder Dressur.Und da ich mich auch schnell verunsichern lasse, ist es für mich auch der absolute Horror wenn ich irgenwo auf dem Platz unterrichtet werde und da 20 kleine Mädchen drumrum stehen und sich lustig machen. Ich will doch gar kein Profi sondern nur ein guter, selbstständiger Freizeit-Westernreiter werden. Kann es überhaupt mit 30 noch funktionieren das man irgendwann allein oder gar mit eigenem Pferd ins Gelände kann? Wie finde ich heraus ob man hier überhaubt irgendwo das Westernreiten lernen kann? Ich wohne in 01968 Senftenberg.
    Danke im Voraus.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von wolfsgrau
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    Standard

    dima - schade, daß du sooooo weit weg wohnst, ich wohne im Mecklenburg-Vorpommern, ich habe einen Freund, da kann man für 10,-€ eine Stunde westernreiten, leider mag ich da auch nicht mehr alleine hin. Also bin ich jetzt nur noch für mein Hundi da. Ansonsten hätten wir uns zusammen tun können.... sag mal, warst du auch schon mal inner Westernstadt?
    Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,
    sonst behandelt er dich wie ein Hund.

    Der Hund ist das Symbol der Treue, aber wir halten ihn an der Leine.

    Madam Tussaud

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